Kleine Mühlenkunde

Deutsche Technikgeschichte vom Reibstein zur Industriemühle

Von Philipp Oppermann und Torsten Rüdinger

Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) e.V.

2. überarbeitete und aktualisierte Auflage, Edition Terra Berlin, 2012

200 Seiten, ca. 400 Abbildungen, Format 15 x 21 cm, 16,80 €


Wer einmal der Faszination einer Mühle erlegen ist, will es immer genauer wissen: Alles über die Kunst, aus Kräften der Natur ein Hilfsmittel für die Menschen zu machen, über die Mechanik der Kraftübertragung, die verschiedenen Mahltechniken, aber auch darüber, was Mühlen sonst noch so können. Aus ihrer persönlichen Erfahrung im Umgang mit Mühlen- und Museumsbesuchern haben Philipp Oppermann und Torsten Rüdinger eine Publikation konzipiert, die fachlich fundiert und nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten aufbereitet, dennoch aber leicht verständlich und umfassend bebildert die geschichtliche und technische Entwicklung der ältesten Kraftmaschine der Menschheit darstellt: die Kleine Mühlenkunde. Die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) e.V. als Herausgeberin und der Verlag Edition Terra bieten mit der Kleinen Mühlenkunde ein Sachbuch, das interessierte Laien in die Welt der Mühlengeschichte und der Mühlentechnik entführt.

Mühlen gestern und morgen

Wind- und Wasserkraft in Berlin und Brandenburg

Micaela Haas und Jochim Varchmin

Herausgeber: Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V.

Martina Galunder Verlag, Nümbrecht 2002

192 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, Format 17 x 24 cm, broschürt, 12,00 €

 

Viele hundert Jahre lang haben Mühlen das Leben der Menschen, ihre Kultur und ihre Arbeit geprägt. Windmühlen gibt es seit über achthundert Jahren, Wassermühlen wurden schon in der Antike gebaut. Sie sind die ersten Maschinen der Menschheit, sie verdeutlichen ganz unmittelbar das Spannungsverhältnis zwischen Natur und Technik und bilden einen Teil unserer Kultur wie Kirchen und Schlösser.

Dieses Buch ist das Ergebnis einer über zehnjährigen engen Zusammenarbeit zwischen der Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V. und dem Deutschen Technikmuseum Berlin. Es will zum einen konkret und beispielhaft die letzten Mühlen in Berlin und Brandenburg kurz beschreiben, und zum anderen sowohl ihre Technik als auch ihre kulturelle und soziale Bedeutung darstellen. Darüber hinaus sollen Anstöße und Richtlinien für eine zukünftige Arbeit gegeben werden.

Maschine, Denkmal, Landmarke

Historische Mühlen - Konflikt um eine Denkmalgattung

Herausgeber: Brandenburgische Technische Universität Cottbus BTU und
Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V., Cottbus 2002

54 Seiten, Format 20,5 x 21 cm, 5,00 €

Mühlen Müller Majestäten

Im Mittelpunkt steht die Geschichte der Historischen Mühle von Sanssouci – ihre Baugeschichte, die Legende vom Müller und dem König, die Entwicklung der Getreideverarbeitung. Durch zahlreiche Abbildungen wird für große und kleine Leser die Mühlenausstelllung in der Historischen Mühle vorgestellt.

Herausgegeben und bearbeitet von Stephan Theilig im Auftrag der Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V.

5,60 €

Mühlenkarte für Berlin und Brandenburg

140 technische Denkmale kurz vorgestellt

Herausgeber: Edition Terra & Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V., 2. Auflage, Berlin 2009

Format 14,5 x 20,5 cm (gefalzt), 4,00 €

Die Mark Brandenburg

Mit und ohne Mehl - Mühlen in Handwerk und Gewerbe

Marika Großer Verlag, Berlin 2006

40 Seiten, Format 18 x 29,5 cm, 4,00 €

Die Mühle zwischen Religion und Aberglauben

Heinrich Herzberg

Verlag für Bauwesen, Berlin 1994

72 Seiten, broschiert, Format 17 x 24 cm, 10, 20 €

ISBN 3-345-00574-3

 

Der Mühlstein als Mittel des Strafvollzugs - in der Bibel oder unter Kaiser Diokletian - ist nicht Gegenstand dieser Veröffentlichung. Es interessiert hier auch nicht der weit verbreitete Aberglaube um die Mühle. Vielmehr galt es, einen möglichst hieb- und stichfesten Indizienbeweis zur (Be-)Deutung von Mühlsteinen an mittelalterlichen Kirchen und von Mühlensymbolen an Wirtschaftsgebäuden vor allem in Norddeutschland zu führen. Der Bogen der Beweiskette beginnt im 8. Jahrtausend v. Chr. mit der Religionsgeschichte der frühen Ackerbaukultur des Vorderen Orients und spannt sich über das Mittelmeer bis in unsere Heimat, über die Bronzezeit und das Mittelalter hinweg, bis in die heutige Zeit. Zahlreiche Fotos und Zeichnungen unterstützen die Beweiskraft der sorgfältig recherchierten Fakten visuell.

Die Publikation ist für die Haus- und Siedlungeforschung von großer Bedeutung. Aber vor allem ist sie ein Gewinn für alle kulturhistorisch interessierten Leser, speziell für Mühlenfreunde.

Boat Mills in Europe from Early Medieval to Modern Times

Daniela Gräf

Veröffentlichung des Landesamtes für Archäologie mit Landesmuseum für Vorgeschichte, Band 51 / Bibliotheca Molinologica, Vol. 19.

368 Seiten mit 484 Textabbildungen und 2 Farbtafeln, Format 21,5 x 30 cm, broschiert. Dreden 2006, 45,00 €

ISBN 978-3-910008-73-1

 

Industrie- und handwerksgeschichtliche Aspekte stehen im Fokus des vorliegenden Buches, das den Schiffmühlen gewidmet ist. Diese Anlagen zur Nutzung der Wasserkraft waren auf den Flüssen Europas weit verbreitet. Ihre Geschichte wird vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert anhand von archäologischen, historischen und kunsthistorischen Quellen zur Sprache gebracht. In einem umfänglichen Katalog werden knapp 700 Schiffmühlen ausführlich vorgestellt. Um das aus einer Dissertation entstandene Standardwerk einem größeren Publikum zugänglich zu machen, wurden Text und Katalog in Zusammenarbeit mit der "Internationalen Mühlen Gesellschaft" (T.I.M.S.) ins Englische übersetzt. Zudem gibt es eine längere deutsche sowie französische Zusammenfassung.

flour art museum - Eine weltumspannende Galerie der Mehlsäcke

Herausgeber: Mühlenchemie GmbH & Co. KG, Ahrensburg

3. Auflage, Robert Wenzel Verlag, Hamburg

347 Seiten, Format 17 x 27 cm, 35,00 Euro

Zweisprachig deutsch/englisch

 

Was ist eigentlich weiblich am Weizen? Wann erreichte der Weizenanbau den afrikanischen Kontinent? Und warum nahm die Malerei immer wieder Bezug auf das Thema Korn? Diese und viele weitere, spannende Fragen werden im Buch „flour art museum – eine weltumspannende Galerie der Mehlsäcke“ ausführlich und sehr unterhaltsam beantwortet. Im Einzelnen widmen sich die Kapitel Themen wie dem „Korn im Spiegel der Kunst“, der „Geschichte des Mehls“ oder den verschiedenen symbolischen Bedeutungen, denen die Mehlsackabbildungen zugeordnet werden können.

Die Prozesse des Müllers Arnold und das Eingreifen Friedrich des Großen

Göttinger Rechtswissenschaftliche Studien: Bd. 129

Verlag Otto Schwarz & Co., Göttingen 1984

196 Seiten, Format 15,5 x 23 cm, Broschur, 10,00 €

Leinöl macht glücklich


Das blaue Ernährungswunder

Hans-Ulrich Grimm, Bernhard Ubbenhorst und Maike Ehrlichmann

Droemer Knaur München, 2. Auflage 2012

168 Seiten, Format 21 x 13 cm, 17,99 €

 

Ein Buch über die fast unglaublichen Wirkungen eines uralten Lebensmittels: gegen Herzinfarkt, gegen hohen Blutdruck, gegen Diabetes, ja sogar Krebs. Die Früchte des Leins sind gut für das Gehirn. Sie schärfen Verstand, stärken die Seele.

Wasser, Wind und Muskelkraft

Die Getreidemühle in Legenden und Fakten

Mit einem Beitrag von Erhard Jahn: Ein Vierteljahrhundert Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) e.V.

Wolfgang Kuhlmann

Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) e.V.

Petershagen-Frille, 2012, 168 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, Format 21,3 x 26,5 cm, Hardcover, ISBN 978-3-00-037659-7, 16,90 €

 

Zu ihrem 25. Geburtstag hatte die DGM ihren ersten Geschäftsführer Wolfgang Kuhlmann gebeten, aus seinem reichen Fundus eine Jubiläumsschrift zu erar-beiten. Er sollte auf keinen Fall eine einfache historische Darstellung in genauer Zeitenfolge liefern, sondern nur die Themen aufgreifen, die in Mühlen-kreisen immer wieder umstritten und unterschiedlich dargestellt werden. Wieviel Licht kann ohne Vermutungen und Hypothesen in das historische Dunkel der Mühlengeschichte gebracht werden? Die jahrzehntelangen Recherchen und die umfangreiche Mühlenbibliothek Wolfgang Kuhlmanns ließen hoffen, dass für diese Fragestellung ein wesentlicher Fortschritt erzielt werden könne. Dazu gehören Fragen wie: Wer hat die Windmühlen mit drehbarer Haube erfunden und woher stammen sie? Wie sah die von Vitruv beschriebene Wassermühle wirklich aus? Es mussten nicht alle Fragen endgültig beantwortet werden, wichtiger war eine sorgfältige Recherche und Wiedergabe des aktuelle Forschungstandes mit genauen Quellenangaben. Da war allerdings zu befürchten, dass ein trockener und zäher Lesestoff vorgelegt würde, den nur die treuesten Mühlenfreunde verdauen könnten. Genau das Gegenteil war jedoch der Fall. Am Jubiläumstag der DGM im Juni 2012 wurde ein wirklich sehens- und bemerkenswertes Buch vorgelegt, das mit seinen bildlichen und schriftlichen Ausführungen, die in kurzen Kapiteln unterteilt sind, gerade zum Schmökern und Stöbern verlockt. Zu Beginn hat der Präsident der DGM, Erhard Jahn, die Geschichte der Gesell-schaft auf wenigen, sehr lesenswerten Seiten festgehalten. Es folgen 24 kurze Kapitel mit zahlreichen Abbildungen, die jedes für sich gelesen und überlegt werden können. Das ist nicht nur für den einge-schworenen Mühlenfachmann eine unterhaltsame Lektüre, sondern auch für den interessierten Laien. Das beweisen schon Überschriften wie „Im Schweiße Deines Angesichts. Mahlgeräte in babylonischer Zeit“. Oder: „Kluge Ideen aus Holz und Stein. Von Kokermühen, Tjaskern, Paltrockmühlen und Achtkant-konstruktionen“.

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Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V.
Maulbeerallee 5
14469 Potsdam
Tel.: 0331 - 55 06 851
Fax: 0331 - 55 06 853
e-Mail: geschaeftsstelle©muehlenvereine-online.de

 

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