Wasserkraftnutzung in Brandenburg

Die Region Berlin-Brandenburg ist mit seinen Gewässereinzugsgebieten der Flüsse Oder, Spree und Havel sehr wasserreich, so dass die Nutzung der Wasserkraft über viele Jahrhunderte eine wesentliche Rolle spielte.

 

Wassermühlen haben seit dem frühen 12. Jahrhundert die Kulturlandschaft geprägt. Insbesondere die Zisterzienser brachten das Fachwissen um das Anlegen von Wassermühlen mit in das Land.

 

Die Wasserräder drehten nicht nur die Mühlsteine der Getreidemühlen, sondern trieben unter anderem auch Hammerwerke, Papiermühlen, Walkmühlen, Lohmühlen und andere Maschinen mechanisch an. Mit der Erfindung der Wasserturbine änderte sich das Bild der Mühlen. Viele Räder wurden nach und nach durch Turbinen ersetzt, die aber weiterhin als mechanische Antriebsquelle genutzt wurden. Weitere Veränderungen brachte die Entwicklung von Generatoren und die Elektrifizierung. Neben den klassischen Mühlen entstanden an Wehranlagen Wasserkraftwerke zur Stromerzeugung.

 

Heute werden nur noch wenige der ehemals vorhandenen Wassermühlen und Wasserkraftanlagen genutzt, von denen es im Jahr 1852 über 2.000 Anlagen in Brandenburg gab.

 

Potententialstudie K.A.B. Kraftwerks- und Anlagenbau AG Berlin, 1992 - Zusammenfassung: PDF - download

 

Wasserkraftanlagen in Brandenburg Stand 03/2006: PDF - download

 

Bei der Reaktivierung und Nutzung von Wasserkraftanlagen arbeitet die Mühlenvereinigung eng mit der Arbeitsgemeinschaft Wasserkraftwerke Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern zusammen.

 

 

 

Kontakt

Vorsitzender: Markus Schicker

Straße am See 16

16348 Stolzenhagen

Tel.: 033397 - 6 71 235, E-Mail: info@wkbbmv.de 

 

Stellvertretender Vorsitzender: Heinrich Kahlbaum


Dammühle, OT Wildau-Wentdorf, 15936 Dahmetal


Tel.: 035453 - 6 99 82, E-Mail: heinrich_kahlbaum©web.de



 

Redaktion: 
Stefan Engelhard


Ausbau 10, 19249 Lübthen


Tel.: 0174 - 41 84 165, E-Mail: st_engelhard©web.de